
Mit klammheimlicher Freude haben wir zur Kenntnis genommen, daß die 'Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' vulgo Hartz I-III der größte Mist waren, den eine deutsche Regierung der Nachkriegszeit je verzapft hat.
Durch die sogenannten Personalserviceagenturen wurde die Arbeitslosigkeit verlängert und dies zum Preis von € 5.700,- je Arbeitslosen.
Eine noch von der rot/grünen Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie zu den sog. Hartz-Gesetzen I bis III kommt zu dem - nicht überraschenden - Schluss, daß fast alle Maßnahmen sowohl unsinnig waren als auch erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet haben.
Die Personalserviceagenturen, einst als Allheilmittel gepriesen, haben in ganzer Breite versagt. Die Idee, Erwerbslose in diesen Agenturen anzustellen und dann weiter zu verleihen hat die Arbeitslosigkeit der Betroffenen im Schnitt um einen Monat verlängert. Dadurch ist der Bundesagentur ein durchschnittlicher Schaden von € 5.700,- je Erwerbslosen entstanden.
In diesem Bereich tummelte sich auch die Firma 'maatwerk' aus den Niederlanden, wohl eine der größten peinlichen Pannen der Bundesagentur. Es gab weder Arbeit für die 'Beschäftigten' noch Bezahlung. Monatelang mußten die Menschen ihrem vertraglich zugesicherten Geld hinterherlaufen.
Positiv hat der Bericht die Hilfen zur Selbstständigkeit für Erwerbslose gesehen, also den Existenzgründungszuschuss und die 'Ich-AG'. Beide Förderungen wurden vom Ergebnis her mit befriedigend bis gut bewertet. Da die neue Bundesregierung diese Förderung ab dem 01.07.2006 zusammenlegen will, sind wir auf das Ergebnis gespannt.
Zum SGB II vulgo Hartz IV steht die wissenschaftliche Untersuchung noch aus. Hier könnte einiges an Geld gespart werden, wenn einfach nur die Betroffenen befragt werden würden.