Grundeinkommen
bedingungsloses Grundeinkommen
Die bereits einige Jahre alte Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen hat seit neuestem wieder Konjunktur. Selbst aus dem Munde höchster Würdenträger des Staates kann diese Vokabel gehört werden.
Nachdem in Zeitungsanzeigen von Götz Werner (dm-drogerie) ein Grundeinkommen von € 1.200,- für jeden gefordert wurde, haben auch die Stimmen aus der linken Ökonomie wieder Gehör.
Begeben wir uns aber zuerst auf Motivsuche: Was könnte den Bundespräsidenten, Herrn Dr. Horst Köhler, bewogen haben, ein so sozialistisches Wort wie Grundeinkommen in seiner Rede zu Weihnachten zu nennen?
Es könnte z.B. seine Dissertation mit dem Thema 'Freisetzung von Arbeit durch technischen Fortschritt' gewesen sein.
Vielleicht meint er es sogar ernst damit.
Oder ist es einfach nur ein Trick zur Beruhigung der Linken in der Republik?
Eine Beschäftigung mit dieser - vorerst - utopischen Vorstellung ist aber auf jeden Fall lohnenswert. Was würde es denn bedeuten, wenn jeder, und wir sind bescheiden, € 1.000,- monatlich in der Tasche hätte? Wer jetzt hurra schreit und sich in die soziale Hängematte wirft um nie mehr aufzustehen - der hat es nicht wirklich begriffen! Es geht nicht um Faulheit, es geht um Freiheit!
Wir können da im Kleinen anfangen, bei 6 Monaten statt 30 Tagen Urlaub, bei der finanziell weitgehend problemlosen Erziehung von Kindern in der Familie, mit der Motivation, arbeiten zu gehen um sich mehr als das Notwendige leisten zu können - und das alles ohne Angst vor Armut, ohne Druck von Arbeitgebern und Behörden.
Artikel wird noch vervollständigt. W.H.

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